Fitnessstudio // für den Urlaub

Von David Klinkhammer

Fitnessstudio für den Urlaub

Urlaub ist, wenn man sich monatelang zur Bikinifigur bzw. zum perfekten Sixpack gequält hat und dann alle guten Gepflogenheiten über den Haufen wirft. Gehungert wurde lang genug, nun heißt es, den kulinarischen Genüssen ausreichend nachzugehen. Und sind wir mal ehrlich: Es ist immer noch Urlaub.

Aber 2 Wochen nur am Pool liegen und somit wirklich alle guten Gepflogenheiten über den Haufen werfen? Wieso nicht das hart erarbeitete „Körperwerk“ durch ein paar kurze Trainingssessions in Betrieb halten? Nach 2-3 Tagen Inaktivität meldet sich zudem sicherlich das schlechte Gewissen und befiehlt mehr Bewegung.  

Ist der Entschluss einmal gefasst, auch im Urlaub aktiv zu werden, stellt sich die Frage, wie? Das Hotel verfügt über kein Fitnessstudio, der Pool ist zu voll und vielleicht ist man auch nicht gerade der Läufertyp.

Wir haben uns mit Studentin Hanna Deuss getroffen, um zum einen über ihre berufsbegleitende Weiterbildung zum Sport- und Fitnesstrainer parallel zu ihrem Hauptberuf als Model zu sprechen, aber auch, um in den Genuss eines Trainings bei der angehenden Personal Trainerin zu kommen. Bei diesem Training ist die Idee gekommen, drei coole Trainingstools zusammen zu stellen, die das Training auch im Urlaub hocheffektiv möglich machen. Unser kleines Fitnessstudio ist leicht zu transportieren und lässt sich gut im Koffer verstauen.

Trainingstool No. I: Powerbands
Powerbands sind in sich geschlossene elastische Bänder, die in verschiedenen Stärken erhältlich sind. Die Spannkraft setzt hier den nötigen Trainingsreiz. Die Steuerung der Intensität ergibt sich daraus, an welcher Stelle das Band auf Zug genommen wird.  Die farbenfrohen Bänder sehen zwar schlicht aus, das Training lässt sich hiermit jedoch sehr abwechslungsreich gestalten. Denn neben armdominanten Übungen, wie Rudern oder Schulterdrücken, können auch Übungen für die unteren Extremitäten durchgeführt werden. Jedoch wird eine perfekte Durchführung nur dann gewährleistet, wenn die Rumpfmuskulatur involviert wird. Dies macht das Training zu einem Training für den ganzen Körper.

Trainingstool No. II: Inertia Wave
Die Inertia Wave besteht aus zwei elastischen Schläuchen, die mithilfe einer Schlaufe fixiert werden. Die beiden Schläuche werden in 60 – 90 cm Entfernung voneinander in einer Höhe von 90 – 100 cm befestigt. Auf Zug genommen, werden die Waves durch Arm- und/oder Rumpfaktivität in Schwung gebracht. Aufgrund der oszillierenden Wirkungsweise wird der gesamte Körper gefordert, die auftretende Instabilität auszugleichen. Das stärkt nicht nur die Körpermitte, sondern trainiert je nach Übung, Intensität und Dauer fundamentale motorische Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit.

Trainingstool No. III: Slingtrainer
Der Schlingentrainer besteht aus zwei Griffen, die jeweils an einem robusten Band zusammengeführt sind. Befestigen lässt sich der Schlingentrainer bspw. An einem Baum oder an der Tür. Intensitäten lassen sich dadurch bestimmen, indem die Füße im Lot oder weiter entfernt stehen. Neben der aktiv forcierten Muskulatur in der jeweiligen Übung, wird auch immer die Rumpfmuskulatur zur Stabilisierung gefordert - ein effektives Ganzkörpertraining. Die Fußschlaufen eröffnen zudem die Möglichkeit, Übungen wie Leg-Curls, Planks oder Crunches durchzuführen.

Fitnessstudio für den Urlaub - Blog Deutsche Sportakademie

 

In kurzen Videos, die ihr diese Woche auf Instagram findet, haben wir die Vielfältigkeit der drei Kleingeräte durch unterschiedliche Übungen gezeigt: instagram.com/deutschesportakademie/

Nachfolgend findet ihr den Podcast mit Studentin Hanna Deuss: