Interview mit Mona Drumm

Bild Studentin Yoga Ausbildung Mona Drumm - Deutsche Sportakademie

Studentin - Yogalehrerin


Wie hast Du den Bezug zum Yoga gefunden? Und in welchem Umfang bzw. wo waren Deine bisherigen Berührungspunkte mit Yoga?

Angefangen hat alles damit, dass ich gespürt habe, dass ich gerne achtsamer in den Tag starten würde und das ohne mein Handy. Erst einmal 10 Minuten bei mir selbst ankommen, so mein Gedankengang. Die Ruhe die durch Yogis ausgestrahlt wird hat mich schon lange davor in den Bann gezogen. Ich habe mich also entschieden, einen Monat lang jeden Morgen den Tag 10 Minuten mit Yoga zu beginnen. Hierfür habe ich eine 30 Tage Challenge über YouTube gemacht. Was soll ich sagen – ich habe dann einfach nicht mehr damit aufgehört, die Zeiten haben sich auf 30 Minuten täglich ausgedehnt, ich habe mich durch alle möglichen Stile probiert und zu Beginn auch einen Kurs besucht, weil ich Sorge hatte, mir die Übungen sonst falsch anzueignen.
Das ist nun über zwei Jahre her. Seitdem praktiziere ich nahezu täglich Yoga und habe die Ausbildung zur Yogalehrerin gestartet.


Was fasziniert Dich am Yoga?

Am allermeisten fasziniert mich, dass Yoga passiert, ohne dass man es zunächst bewusst wahrnimmt. Mit zunehmender Routine wurde ich ruhiger, habe mich und meinen Körper kennen und auch lieben gelernt. Gelernt den Druck rauszunehmen, bei mir selbst Platz zu nehmen, mir zuzuhören, im Jetzt anzukommen und auch mal anzunehmen, wenn überhaupt nichts klappt. Ich habe mich selbst kennengelernt und dafür bin ich unendlich dankbar. Zu Beginn habe ich meine Entwicklung an Leistungen und dem Erlernen neuer Haltungen festgemacht. Inzwischen verstehe ich diesen Weg als dieses eine große Ziel und der muss für mich nicht aufhören.  


Deine Ausbildung zur Yogalehrerin ist noch ganz am Anfang – was kannst du jetzt schon sagen? Was nimmst du aus deiner Ausbildung schon mit?

Aus meiner Ausbildung nehme ich jetzt schon mit, dass man seinen Träumen nachgehen sollte. Selten hat sich etwas so richtig angefühlt. Es ist jetzt einfach genau der richtige Zeitpunkt für mich diese Erfahrungen zu sammeln und ich freue mich unglaublich auf die 18 Monate Ausbildung und die tollen Menschen die diesen Weg mit mir gehen. Die Persönlichkeiten in unserer Gruppe sind so verschieden wie inspirierend, dass freut mich unglaublich.  


Auf welches Modul freust du dich am meisten in der Ausbildung?

Da fällt es mir super schwer mich festzulegen. „Yoga: Philosophie/Ehtik und Lifestyle“ sprechen mich besonders an, aber auch das Modul „Dein Weg zum Yogalehrer – Lehrmethodik und Didaktik“. 
Gespannt bin ich allerdings auch auf alle anderen Module. Diese beiden Bereiche sind diese, die mich schon weit vor der Yogaausbildung interessiert haben, daher freue ich mich bei diesen Modulen besonders auf den Input, die Erfahrungen, vor allem aber auch das Ausprobieren. 


Lässt sich deine Weiterbildung gut mit Deinem Alltag verbinden?
Bisher auf jeden Fall! Ich habe die schöne Situation, aktuell auch nicht ganz Vollzeit zu arbeiten, da ich auch noch einen Welpen habe, den es auszubilden gilt. Dadurch sind die Seminarblöcke für mich gut zu händeln. Die Zeiten der Online Vorlesungen und Webinare sind so flexibel und frühzeitig bekannt, dass ich auch da wirklich problemlos planen konnte. Für mich als Strukturmensch ein wichtiger Punkt.


Was möchtest du nach deiner Ausbildung mit dem Abschluss machen?
Als ich das erste Mal über eine Ausbildung zur Yogalehrerin nachgedacht habe, ging es mir vor allem um meine persönliche Entwicklung, das Erstellen eigener Flows, das Verständnis und Vertiefen von Geschichte und Philosophie des Yoga. In meinem Umfeld haben allerdings viele Menschen auch angefangen Yoga zu praktizieren und mich wissen lassen, dass ich mit meinen vielen Instagram Stories und Erzählungen dazu inspiriert habe. Auch in meinem privaten Umfeld wurde mir häufig zurückgemeldet, dass Menschen durch meine eigene Begeisterung angesteckt wurden. Das erfüllt mich auf einer so tiefen Ebene, dass mich der Wunsch mehr und mehr gepackt hat, Menschen auf ihrer Yogareise begleiten zu wollen. 
Also meine Wunschvorstellung aktuell sieht so aus, weiterhin in Teilzeit in meinem jetzigen Beruf in Erziehungshilfe gemeinsam mit meinem, dann auch ausgebildeten Hund, zu arbeiten und zusätzlich Yoga zu unterrichten und Menschen dort auf ihrem Weg zu begleiten. Ich könnte mir auch eintägige Yoga Events vorstellen. Mein Kopf platzt vor Ideen.